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Fahrschule bei der Bundespost 1988

Beitragvon Heiko am 05.06.2011, 21:13

Hallo,
angeregt durch den Beitrag von Cornelius über die Fahrschule bei der Bundespost, habe ich auch etwas zu erzählen. 1988 wurde ich vom Vorgesetzen der Briefzustellung angesprochen, ob ich nicht den Führerschein machen möchte, da ich dann flexibler einsatzfähig wäre. Und außerdem würde mir der Führerschein nichts kosten und ich könnte ihn auch "privat" verwenden. Außerdem hätte ich ihn schon nach zwei Wochen "in der Tasche". Dazu ist zu sagen, das man zum Führen von Kraftfahrzeugen bei der Bundespost noch eine "Bestätigung zum Führen von Postfahrzeugen" benötigte, wenn man seinen Führerschein bei einer allgemeinen Fahrschule gemacht hat. Deswegen kam einer von der OPD und fuhr so eine Stunde, mit dir durch die Stadt, um zu sehen, wie du so fährst. Danach hast du ein weißes Papier bekommen, wo dies bestätigt wurde. Wenn du den Führerschein bei der Post gemacht hast, entfiel das alles.
Ich war natürlich nicht abgeneigt und fuhr mit dem Zug zwei Wochen nach Nürnberg, wo die zuständige OPD und auch Fahrschule war. Dort blieb ich "unter der Woche" und wohnte in einem Postwohnheim. Täglich war vormittags die Theorie und Nachmittags die Praxis dran. Wir waren zu dritt, weil mehr nicht pro Fahrlehrer zugelassen wurden. Angefangen wurde mit einem T3 (VW Bus), der sich optisch nicht von einem anderen Postfahrzeug unterschied, außer den Pedalen auf der Beifahrerseite und das es halt kein Transporter sondern ein Bus war. Am dritten Tag wurde dann ein Golf 2 verwendet. Der Grund für den Bus am Anfang war laut Fahrlehrer, das man da besser den Überblick als Fahranfänger hätte. Die Fahrprüfung selber lief ganz so wie überall ab, vielleicht etwas lockerer (?). Der Führerschein selber unterschied sich nicht vom "zivilen", nur das statt des Stempels des Landratsamtes eben der der jeweiligen OPD drauf war. Leider war ich in den früheren Neunziger so dumm und habe ihn "umschreiben" lassen, nachdem das Gerücht mal rumging, das der Führerschein nicht mehr anerkannt werden sollte. Darüber ärgere ich mich noch heute, zumal es wohl nur ein Gerücht gewesen ist. Und selbst wenn, dann hätte ich den entwerteten Schein mir wieder aushändigen lassen. So war es bei mir. Wie es in den Jahren davor so abgelaufen ist, kann ich nicht sagen.
Gruß
Heiko

P.S. Meinen Dienstausweis von der Bundespost habe ich heute noch, auch wenn ich da noch jünger war und er mittlerweile nicht mehr gültig ist.
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Re: Fahrschule bei der Bundespost 1988

Beitragvon silversurfer am 11.08.2013, 23:35

Aber meckern kann man doch trotzdem nicht, wenn man bedenkt du hast den Schein umsonst bekommen... ^^
silversurfer
 

Re: Fahrschule bei der Bundespost 1988

Beitragvon Heiko am 13.08.2013, 19:23

Nein, meckern tu ich nicht. Ich hätte nur damals nicht so dumm sein sollen und mir den entwerteten Führerschein geben sollen. Da war der Stempel der ausstellenden Behörde drin, bei mir OPD Nürnberg und nicht, wie üblich, Landratsamt Coburg.
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